Mit dem Wochenende vom 4. und 5. Oktober endete die diesjährige Kadersaison der Auswahlteams Schwaben U14w mit Lina Kratz und U18w mit Hannah Kratz.
Beim Deutschlandpokal, der bereits zwei Wochen früher stattfand, konnten die zusammengestellten Teams zum ersten Mal zeigen was sie können. Für beide Teams verlief der erste Tag durchwachsen.
Die U14w musste nach einem Unentschieden gegen Schleswig-Holstein gleich eine Niederlage gegen Baden einstecken, bevor sie gegen Westfalen und Thüringen die nötigen Punkte einfahren konnte um ins Viertelfinale zu kommen. Dort musste man sich leider in einem umkämpften Spiel mit 1:2 Bayern geschlagen geben.
Im Spiel um Platz 5, wiederum gegen Schleswig-Holstein, konnte man sich dann doch noch einen verdienten Sieg sichern.
Die U18w um Hannah Kratz startete Tag 1 ebenfalls mit einem Unentschieden gegen Schleswig-Holstein. Nach Siegen über Baden und Thüringen und einem weiteren Unentschieden gegen das Rheinland war das Viertelfinale sicher. Hier konnte man sich dann gegen Sachsen mit einem 2:0 behaupten.
Schluss war dann im Halbfinale gegen Mitfavorit Niedersachsen.
Im Spiel um Bronze gelang ein 2:0 gegen die Auswahl aus Schleswig-Holstein und sicherte einen verdienten 3.Platz.
Zum Europapokal am 4. und 5. Oktober in Dresden kündigte sich kaltes und stürmisches Wetter an, welches an beiden Tagen zuschlug und sehr schlechte Bedingungen für alle Sportler bot.
Die U14w beendete Tag 1 mit einem Sieg über Sachsen-Anhalt, 3 Unentschieden gegen Sachsen, Baden und Zürrich-Schaffhausen und einer Niderlage gegen Salzburg, mit der Quali ins Viertelfinale.
Dort traf man auf Mitfavorit und späterem Finalist Niedersachsen. Mit nichts zu verlieren spielten die Mädels auf, schrammten aber in beiden Sätzen knapp an der Sensation vorbei.
In der folgenden Qualifikation zu den Platzierungen konnte Schleswig-Holstein mit 2:0 besiegt werden.
Im letzen Spiel um Platz 5 halfen auch die letzten Körner nicht um Baden zu bezwingen. Man musste sich mit Platz 6 begnügen.
Die U18w startete das Wochenende ähnlich wacklig. Mit Niederlagen gegen Oberösterreich, Sieg gegen Baden, Niederlage gegen das Rheinland und Sieg gegen St. Gallen/Appenzell/Graubünden gab es ein wortwörtliches Auf und Ab.
Ein geänderter Modus ermöglichte nach dieser Vorrunde maximal Platz 7.
In der Qualigruppe an Tag 2 siegte man gegen Thurgau und verlor gegen Bayern, was zum Spiel um den 9. Platz qualifizierte.
Im Spiel um die Ehre gegen Niederösterreich musste wirklich alles aufgeboten werden. Satz 1 endete mit einer Klatsche. Satz 2 konnte in der Verlängerung gewonnen werden. Im Kurzsatzmodus gewann man mit letzter Anstrengung noch den 9. Platz.
In der Gesamtwertung aller Teams war man erstmals seit mehreren Jahren nicht unter den ersten drei. Wenn auch knapp musste man sich mit Rang 4 begnügen.
Während Lina in den beiden Wettbewerben (plus letztjährigem Einsatz) ihre Bilanz auf Gesamt 15 Einsätze erhöhen konnte, sprengte Hannah die Hürde von 50 Einsätzen und wurde mit der goldenen Nadel ausgezeichnet. Sie steht aktuell bei beachtlichen 56 Einsätzen und hat noch eine Saison vor sich.
Gratulation an die beiden!
Somit endet die Kadersaison 2025. Vielleicht finden nächstes Jahr noch mehr Jugendspieler den Mut sich mal auf die Probe zu stellen und einen Sichtungslehrgang zu besuchen.