Die TG Biberach 2 musste am vergangenen Wochenende in der Realschulturnhalle Riedlingen harte Niederlagen einstecken und einige bittere Lektionen lernen. Doch trotz der offensichtlichen Rückschläge gibt es auch Lichtblicke.
Spiel 1 gegen den VfB Friedrichshafen 2 endete mit 0:2 und zeigte deutlich, dass Eigenfehler das Team von Kapitän Dirk Theoboldt zu Fall brachten. Trotzdem hätte der erste Satz mit einem 11:13 aus Sicht der TG eigentlich gewonnen werden müssen. Im zweiten Satz blieben Chancen ungenutzt und Biberach scheiterte mit einem enttäuschenden 3:11.
Ähnlich verlief das zweite Match gegen den TV Wasserburg. Ein holpriger Start brachte den ersten Satz zum Kippen (5:11), und trotz eines ausgeglichenen zweiten Satzes (9:11) konnten die Biberacher ihre Möglichkeiten nicht nutzen und verloren unglücklich.
Einen Hoffnungsschimmer gab es jedoch im dritten Spiel gegen den SV Erlenmoos. Hier konnte die TG einen Satz für sich entscheiden (11:6), nachdem der erste durch Eigenfehler verloren ging (9:11). Im entscheidenden dritten Satz (10:12) dominierte Biberach, konnte jedoch zwei Matchbälle nicht verwerten und verschenkte den Sieg erneut durch Eigenfehler.
Im abschließenden Spiel gegen den TSV Riedlingen bot die TG dem Gastgeber durchgehend Paroli, musste sich aber dennoch in beiden Sätzen knapp geschlagen geben (9:11, 8:11).
Biberach verließ Riedlingen mit einem Fazit, das Raum für Verbesserungen lässt, vor allem in Sachen Abstimmung und Eigenfehler. Es bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft diese Lektionen in zukünftige Spiele umsetzt. Für Fabian Czekalla, Markus Rätz, Manfred Schuler, Katja Spohrer und Kapitän Dirk Theoboldt bleibt die Überzeugung, dass sie mehr erreichen können. Es folgen spannende Spieltage.