U16w mit starkem Spiel, jedoch den Schwung verloren

(Foto: © Oli­ver Merk)

In Bibe­rach zeig­te die U16-Mann­schaft der TG Bibe­rach bei der Zwi­schen­run­de der Deutsch­land­li­ga ein bemer­kens­wer­tes Spiel, das aller­dings von einem uner­war­te­ten Bruch im Halb­fi­na­le gezeich­net war.

Mit einem star­ken Auf­takt gegen Hal­lerstein, bei dem die Biber­ache­rin­nen vom ers­ten Ball an domi­nier­ten, schien der Weg zum Fina­le offen. Die Abwehr war sicher, das Zuspiel sau­ber und der Angriff stark. Der 2:0‑Sieg war ein kla­res State­ment. Auch im zwei­ten Spiel gegen Bamberg/Stammbach gelang ein über­zeu­gen­der Sieg, trotz anfäng­li­cher Unsi­cher­hei­ten in der Abwehr.

Im Halb­fi­na­le gegen Seg­nitz jedoch, nach einer Pau­se von sechs Spie­len, schien der Schwung ver­lo­ren. Obwohl die Biber­ache­rin­nen stark ins Spiel star­te­ten und es auf Augen­hö­he aus­foch­ten, ver­lor das Team im zwei­ten und drit­ten Satz an Kraft. Seg­nitz konn­te früh weg­zie­hen und sicher­te sich den Sieg.

Im Spiel um den drit­ten Platz gegen Hal­lerstein konn­te Bibe­rach nicht mehr an die Leis­tung der Vor­run­de anknüp­fen. Man hat­te den Ein­druck, dass nach der knap­pen Halb­fi­nal­nie­der­la­ge die Luft raus war. Hal­lerstein spiel­te gedul­dig aus einer siche­ren Abwehr her­aus und war­te­te auf Biberachs Feh­ler. Das Ergeb­nis: erneut 0:2.

Trotz des ver­pass­ten Trepp­chens zeig­ten sich die Trai­ner stolz auf das Team. Sicher, das Halb­fi­na­le war ein Bruch im Spiel der Mädels, aber es war auch ein lan­ger Tag. Für die Spie­le­rin­nen Johan­na Baum­gärt­ner, Lena Nat­te­rer, Maarit Merk­le, Katha­ri­na von Schenck und Kapi­tä­nin Lina Kratz war es ein Tag vol­ler star­ker Spie­le und wich­ti­ger Erfah­run­gen. Das Selbst­ver­trau­en mag getrübt sein, doch die Power und der Kampf­geist blei­ben ungemindert.
Das wer­den die Mäd­chen bei der Regio­nal­meis­ter­schaft (SDM) am 31.01.26 auch zei­gen müs­sen um das Ticket für die Deut­sche Meis­ter­schaft zu lösen.