In Biberach zeigte die U16-Mannschaft der TG Biberach bei der Zwischenrunde der Deutschlandliga ein bemerkenswertes Spiel, das allerdings von einem unerwarteten Bruch im Halbfinale gezeichnet war.
Mit einem starken Auftakt gegen Hallerstein, bei dem die Biberacherinnen vom ersten Ball an dominierten, schien der Weg zum Finale offen. Die Abwehr war sicher, das Zuspiel sauber und der Angriff stark. Der 2:0‑Sieg war ein klares Statement. Auch im zweiten Spiel gegen Bamberg/Stammbach gelang ein überzeugender Sieg, trotz anfänglicher Unsicherheiten in der Abwehr.
Im Halbfinale gegen Segnitz jedoch, nach einer Pause von sechs Spielen, schien der Schwung verloren. Obwohl die Biberacherinnen stark ins Spiel starteten und es auf Augenhöhe ausfochten, verlor das Team im zweiten und dritten Satz an Kraft. Segnitz konnte früh wegziehen und sicherte sich den Sieg.
Im Spiel um den dritten Platz gegen Hallerstein konnte Biberach nicht mehr an die Leistung der Vorrunde anknüpfen. Man hatte den Eindruck, dass nach der knappen Halbfinalniederlage die Luft raus war. Hallerstein spielte geduldig aus einer sicheren Abwehr heraus und wartete auf Biberachs Fehler. Das Ergebnis: erneut 0:2.
Trotz des verpassten Treppchens zeigten sich die Trainer stolz auf das Team. Sicher, das Halbfinale war ein Bruch im Spiel der Mädels, aber es war auch ein langer Tag. Für die Spielerinnen Johanna Baumgärtner, Lena Natterer, Maarit Merkle, Katharina von Schenck und Kapitänin Lina Kratz war es ein Tag voller starker Spiele und wichtiger Erfahrungen. Das Selbstvertrauen mag getrübt sein, doch die Power und der Kampfgeist bleiben ungemindert.
Das werden die Mädchen bei der Regionalmeisterschaft (SDM) am 31.01.26 auch zeigen müssen um das Ticket für die Deutsche Meisterschaft zu lösen.