Die Faustballer der TG Biberach haben am abschließenden Spieltag der Schwabenliga in Unterhaugstett eine durchwachsene Leistung gezeigt und beenden die Runde auf dem siebten Tabellenplatz. Nach einer Serie enger Sätze und einer Verletzung bleibt sportlich wie personell ein gemischtes Fazit.
Im Auftaktduell gegen den Gastgeber Unterhaugstett agierten die Biberacher sichtbar nervös. Die Hausherren nutzten ihren Heimvorteil konsequent, auch wenn die TG vielfach auf Augenhöhe agierte. Der knappe Verlust der ersten beiden Sätze in der Schlussphase machte sich bemerkbar. Erst im dritten Satz zeigte sich Biberach deutlich stabiler, gewann diesen klar, ehe das Bild der vorherigen Sätze zurückkehrte und das Spiel mit 1:3 verloren ging.
Im zweiten Match gegen NLV Vaihingen kämpften sich die Biberacher nach einem holprigen Start besser ins Spiel. Trotz mehrfachen Ausgleichs durch Vaihingen behielt die TG im Angriff kühlen Kopf und entschied die engen Sätze letztlich für sich. Der 3:0‑Erfolg unterstrich die vorhandene Qualität im Team und bot auch spielerisch einen Lichtblick.
Das abschließende, zuvor wetterbedingt abgebrochene Spiel gegen Unterhaugstett begann beim Stand von 9:9. Nach gelungener Angabe verpasste Biberach dennoch den Satzgewinn. Besonders bitter: Zur Mitte des zweiten Satzes verletzte sich Zuspieler Johannes Kuon schwer, was die Mannschaft sichtlich beeinträchtigte. Trotz großem Einsatz reichte es nur zu einem Satzgewinn.
Unterm Strich bleibt festzuhalten, dass mehr möglich gewesen wäre. Der Klassenerhalt war durchaus in Reichweite. Für die kommende Runde gilt es, Konstanz und Nervenstärke weiterzuentwickeln.
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